Inhalt:

Folge 31: Wer bin ich in diesem Land?

Identität(en), Zugehörigkeit und Politische Bildung

Abonnieren Sie Richtig & Falsch, damit Sie keine Folge versäumen!

Wer gehört dazu – und wer nicht? Für viele Kinder entscheidet sich das im Schulalltag – über Sprache, Erwartungen und darüber, ob sie gehört werden.

In dieser Folge sprechen wir über Identität und Zugehörigkeit im Klassenzimmer und darüber, welche Rolle Politische Bildung dabei spielt.

 

Identität ist politisch. Und deshalb ein zentrales Thema für Politische Bildung. Gerade in einer vielfältigen Gesellschaft erleben viele junge Menschen Mehrfachzugehörigkeiten: Sie wachsen mit verschiedenen kulturellen Prägungen auf und bewegen sich zwischen Herkunft, Sprache und Zugehörigkeit – zu Österreich, Europa und darüber hinaus.

Zugehörigkeit ist kein Gefühl, sondern eine strukturelle Frage. Und Schule ist der Ort, an dem sie täglich entschieden wird:

  • Wo gehöre ich dazu?
  • Welche Sprache darf ich sprechen?
  • Und wie werde ich wahrgenommen?

Gerade für Kinder mit Migrations- oder Fluchterfahrungen ist das oft mit zusätzlichen Herausforderungen verbunden.

 

Zu Gast in dieser Podcast-Folge sind:

  • Catherine CARRÈ-KARLINGER – Expertin für Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und für Demokratiebildung
  • Sina FARAHMANDNIA – Vorsitzender Vielmehr für alle! - Verein für Bildung, Wohnen und Teilhabe
  • Kenan Dogan GÜNGOR – Soziologe, Direktor von think.difference – Kompetenz für migrationsgeprägten Wandel
  • Ursula MAURIC – Institut für Urban Diversity Education (I:UDE), Pädagogische Hochschule Wien Arbeitsbereich: Politische Dimensionen, Bildungsnetzwerk voXmi (Bundeskoordination),Strategiegruppe Globales Lernen / Global Citizenship Education, Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AKG)

Zusammenfassung der Folge: Wer bin ich in diesem Land? [pdf, 884 KB]

Erscheinungsdatum: 20. März 2026

 

Linktipps zum Weiterlesen & Weiterarbeiten

Themenverwandte Folgen von Richtig & Falsch

Banner Richtig & Falsch Folge 31 mit Porträts auf lila Hintergrund von Ursula Mauric, Kenan Güngor, Sina Farahmandnia, Cahterine Carre-Karlinger

Folge 30: Streitkultur im Klassenzimmer

Diskursverengung, Meinung und Politische Bildung

Abonnieren Sie Richtig & Falsch, damit Sie keine Folge versäumen!

Was darf man (noch) sagen – und was nicht? Zwischen Moralisierung, Angst vor Sanktionierung und zunehmender Polarisierung geraten offene Debatten immer öfter unter Druck. Doch gerade in der Politischen Bildung sind kontroverse Themen kein Risiko, sondern ein Lernanlass.

 

In dieser Folge sprechen wir über Streitkultur im Unterricht, die Bedeutung von Beziehung, den Beutelsbacher Konsens und die Frage, wie Diskussionen begleitet werden können, ohne sie zu ersticken.

 

Ausgehend von der 16. Jahrestagung der Interessengemeinschaft Politische Bildung (IGPB) unter dem Titel "Denk- und Sprechverbote als Lernanlass in der Politischen Bildung" sprechen wir mit ExpertInnen aus Schule und Hochschule.

 

Im Zentrum stand dabei nicht nur die Frage nach gesellschaftlichen Diskursverengungen, sondern ganz konkret der schulische Alltag: Wie reagieren Lehrkräfte, wenn Schülerinnen und Schüler extreme Positionen vertreten?

 

Zwischen Unterrichtspraxis und theoretischer Reflexion widmet sich diese Folge einer zentralen Frage: Wie bleibt ein demokratischer Dialog lebendig, wenn Meinungen stark auseinandergehen?

 

Zu Gast in dieser Podcast-Folge sind:

  • Alexandra AMANTE (Lehrerin am BRG23, Anton Krieger Gasse, Wien)

  • Heike KRÖSCHE (Institut für Zeitgeschichte | Institut für Fachdidaktik,
    Universität Innsbruck)

  • Timo BRUNNBAUER (Lehrer an PTS Linz Stadt 1, Personalvertreter)

  • Wolfgang SANDER (Professor (im Ruhestand) für Didaktik der
    Gesellschaftswissenschaften am Institut für Politikwissenschaft der
    Universität Gießen)

Zusammenfassung der Folge: Streitkultur im Klassenzimmer [pdf, 334 KB]

Erscheinungsdatum: 17. Dezember 2025

 

Linktipps zum Weiterlesen & Weiterarbeiten

Themenverwandte Folgen von Richtig & Falsch

Lila Hintergrund mit dem Text Richtig & Falsch und Portraits von den InterviewpartnerInnen: Wolfgang Sander, Heike Krösche, Timo Brunnbauer, Alexander Amante

Folge 29: Zukunft lernen – Hoffnung üben

Politische Bildung über die Krise hinaus

Abonnieren Sie Richtig & Falsch, damit Sie keine Folge versäumen!

Klimakrise, Pandemie, Teuerung – viele Jugendliche kennen nur Dauerkrisen. Das prägt ihre Sicht auf Politik und Zukunft. Politische Bildung kann mehr sein als das Benennen von Krisen – sie kann Wege aus der Ohnmacht öffnen. Hoffnung ist mehr als ein Gefühl – sie ist eine politische Entscheidung.

 

Wie lernen wir, in Zeiten von Krisen nach vorne zu schauen? Welche Rolle spielen Utopien, Hoffnung und Emotionen in der Politischen Bildung? Und wie können Jugendliche im Unterricht Selbstwirksamkeit erfahren – trotz Ohnmacht, Angst und Wut?

 

Zu Gast in dieser Podcast-Folge sind:

  • Heinrich AMMERER (Arbeitsbereich Geschichts- und Politikdidaktik Uni Salzburg)

  • Philipp BLOM (Historiker, Autor, Radiojournalist und Podcaster)

  • Johannes JORDAN (Mittelschullehrer, Englisch, Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung und Berufsorientierung)

  • Eva-Maria McCORMACK (Gründerin und Geschäftsführerin von Talking Hope, Berlin)

  • Hermann NIKLAS (Projektleiter bei Sapere Aude, Schriftsteller)

  • Astrid SCHÖGGL (AK Wien, stv. Leiterin der Abt. Klima-/Umweltpolitik & Verkehr)

Zusammenfassung der Folge: Zukunft lernen – Hoffnung üben [pdf, 935 KB]

Erscheinungsdatum: 24. September 2025

 

Linktipps zum Weiterlesen & Weiterarbeiten

Abbildung der Gäste dieser Folge v.l.n.r.: Philipp Blom, Johannes Jordan, Astrid Schöggl, Herman Niklas, Eva-Maria McCormack, Heinrich Ammerer

Zentrum polis - Politik Lernen in der Schule, Helferstorferstraße 5, 1010 Wien
T 01/353 40 20 | service@politik-lernen.at