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Folge 33: Was darf Politische Bildung?

50 Jahre Beutelsbacher Konsens

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Dürfen Lehrkräfte ihre politische Meinung sagen? Gibt es Grenzen für kontroverse Diskussionen? Wie können SchülerInnen lernen, ihre eigenen Interessen politisch zu vertreten? Seit 50 Jahren bietet der Beutelsbacher Konsens Orientierung für die Politische Bildung. In der Praxis zeigt sich, dass sich hinter diesen Prinzipien ganz schön knifflige Fragen auftun. 1976 wurden im deutschen Beutelsbach drei Grundsätze formuliert, die bis heute die Politische Bildung prägen:

  • Überwältigungsverbot: SchülerInnen dürfen nicht im Sinne erwünschter Meinungen beeinflusst und daran gehindert werden, sich ein eigenständiges Urteil zu bilden.
  • Kontroversitätsgebot: Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers dargestellt werden.
  • Orientierung an den Interessen der Lernenden: SchülerInnen sollen politische Situationen und ihre eigenen Interessen analysieren und Möglichkeiten erkennen, politisch Einfluss zu nehmen.

Zum 50-jährigen Jubiläum haben Patricia Hladschik und Karl Schönswetter vom Zentrum polis gemeinsam mit Philipp Mittnik von der Pädagogischen Hochschule Wien in unser Podcast-Archiv zurückgehört. Denn der Beutelsbacher Konsens taucht in vielen Folgen von Richtig & Falsch auf.

 

Zu Gast in dieser Podcast-Folge ist:

  • Philipp MITTNIK– Professor für Geschichts- und Politikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule in Wien. Leitet den Arbeitsbereich für Politische Biodung   

Mit Stimmen aus unserem Podcast Archiv:

  • Alexandra AMANTE– Lehrerin am BRG23, Anton Krieger Gasse, Wien
  • Wolfgang BUCHBERGER– Professor an der PH Salzburg, Hochschulprofessor für Geschichts- und Politikdidaktik, Leitung des Zentrums für Geschichts- und Politikdidaktik, Institut für Impulse im Bildungsbereich
  • Barbara BUCHEGGER– Pädagogische Leiterin von saferinternet.at
  • Boris GINNER– Bildungspolitischer Referent in der Arbeiterkammer Wien
  • Vinzent HILBRAND– Referent für Wirtschaftsbildung bei der AK Wien. Betreut das Workshop- und Planspiel-Programm im Bereich der wirtschaftlichen Bildung.
  • Robert HUMMER– Politik- und Geschichtsdidaktiker an der PH Salzburg
  • Heike KRÖSCHE– Institut für Zeitgeschichte | Institut für Fachdidaktik, Universität Innsbruck
  • Lara KIEROT– Zentrum für LehrerInnenbildung an der Universität Wien
  • Wolfgang SANDER– Professor (im Ruhestand) für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften am Institut für Politikwissenschaft der Universität Gießen)
  • Kai SCHUBERT– Antisemitismusforscher & politischer Bildner, wissenschaflticher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum

Zusammenfassung der Folge: Was darf Politische Bildung? [pdf, 307 KB]

Erscheinungsdatum: 28. Oktober 2026

 

Linktipps zum Weiterlesen & Weiterarbeiten im PDF Dokument zur Folge!

InterviewpartnerInnen aus dem Podcast Richtig & Falsch; Lila Hintergrund

Folge 32: Finanzbildung im Klassenzimmer

Geld, Ungleichheit und Politische Bildung

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Jugendkonto, erste eigene Wohnung, Handyvertrag oder die Frage, ob sich Sparen überhaupt noch lohnt: Geld und der Umgang damit stellen viele junge Menschen vor Herausforderungen.

 

Das zeigen auch aktuelle Untersuchungen: Viele Jugendliche fühlen sich nicht ausreichend auf ihre finanzielle Zukunft vorbereitet. Gleichzeitig schneiden Schülerinnen und Schüler in Österreich bei Financial Literacy im internationalen Vergleich gut ab.

Der Wunsch nach mehr Wirtschafts- und Finanzbildung in der Schule ist groß.

Aber was ist Finanzbildung eigentlich? Geht es darum, mit Geld umgehen zu können? Oder auch darum, wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen?

 

Genau darum geht es in dieser Folge von Richtig & Falsch: Wir sprechen darüber, wie Finanzbildung in Österreich aussieht, was junge Menschen in der Schule aktuell über Geld und Wirtschaft lernen, wie Lehrkräfte mit den Spannungen zwischen individueller Kompetenz, gesellschaftlicher Verantwortung und politischen Kontroversen umgehen.

Und wir klären, warum all das auch für die Politische Bildung wichtig ist.

 

Zu Gast in dieser Podcast-Folge sind:

  • Isabel BALDREICH – Projektkoordination Finanzbildung bei der ASB Schuldnerberatungen GmbH (Dachorganisation der Schuldnerberatungen Österreich)
  • Heidrun EDLINGER – Universität Wien, Institut für Geographie und Regionalforschung, Lehramtsausbildung für LehrerInnen der Geographie und wirtschaftlichen Bildung. Lehrerin an einem Wiener Gymnasium, im Vorstand der Stiftung für Wirtschaftsbildung.
  • Christian FRIDRICH – Hochschulprofessor für Geographische und Sozioökonomische Bildung (Schwerpunkt Wirtschafts- und Finanzbildung), Privatdozent an der Universität Graz. Professor an der Universität Wien, Pädagogische Hochschule Wien, Verbundstudium.
  • Vinzent HILBRAND – Referent für Wirtschaftsbildung bei der AK Wien. Betreut das Workshop- und Planspiel-Programm im Bereich der wirtschaftlichen Bildung.

Zusammenfassung der Folge: Finanzbildung im Klassenzimmer [pdf, 469 KB]

Erscheinungsdatum: 24. Juni 2026

 

Linktipps zum Weiterlesen & Weiterarbeiten

Banner Podcastfolge 32: Finanzbildung im Klassenzimmer, lila Hintergrund und Abbildung der Gäste dieser Folge

Folge 31: Wer bin ich in diesem Land?

Identität(en), Zugehörigkeit und Politische Bildung

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Wer gehört dazu – und wer nicht? Für viele Kinder entscheidet sich das im Schulalltag – über Sprache, Erwartungen und darüber, ob sie gehört werden.

In dieser Folge sprechen wir über Identität und Zugehörigkeit im Klassenzimmer und darüber, welche Rolle Politische Bildung dabei spielt.

 

Identität ist politisch. Und deshalb ein zentrales Thema für Politische Bildung. Gerade in einer vielfältigen Gesellschaft erleben viele junge Menschen Mehrfachzugehörigkeiten: Sie wachsen mit verschiedenen kulturellen Prägungen auf und bewegen sich zwischen Herkunft, Sprache und Zugehörigkeit – zu Österreich, Europa und darüber hinaus.

Zugehörigkeit ist kein Gefühl, sondern eine strukturelle Frage. Und Schule ist der Ort, an dem sie täglich entschieden wird:

  • Wo gehöre ich dazu?
  • Welche Sprache darf ich sprechen?
  • Und wie werde ich wahrgenommen?

Gerade für Kinder mit Migrations- oder Fluchterfahrungen ist das oft mit zusätzlichen Herausforderungen verbunden.

 

Zu Gast in dieser Podcast-Folge sind:

  • Catherine CARRÈ-KARLINGER – Expertin für Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und für Demokratiebildung
  • Sina FARAHMANDNIA – Vorsitzender Vielmehr für alle! - Verein für Bildung, Wohnen und Teilhabe
  • Kenan Dogan GÜNGOR – Soziologe, Direktor von think.difference – Kompetenz für migrationsgeprägten Wandel
  • Ursula MAURIC – Institut für Urban Diversity Education (I:UDE), Pädagogische Hochschule Wien Arbeitsbereich: Politische Dimensionen, Bildungsnetzwerk voXmi (Bundeskoordination),Strategiegruppe Globales Lernen / Global Citizenship Education, Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AKG)

Zusammenfassung der Folge: Wer bin ich in diesem Land? [pdf, 884 KB]

Erscheinungsdatum: 20. März 2026

 

Linktipps zum Weiterlesen & Weiterarbeiten

Themenverwandte Folgen von Richtig & Falsch

Banner Richtig & Falsch Folge 31 mit Porträts auf lila Hintergrund von Ursula Mauric, Kenan Güngor, Sina Farahmandnia, Cahterine Carre-Karlinger

Zentrum polis - Politik Lernen in der Schule, Helferstorferstraße 5, 1010 Wien
T 01/353 40 20 | service@politik-lernen.at