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Aktive Partizipation

Demokratie heißt, sich in seine eigenen Angelegenheiten einzumischen. – Max Frisch

 

Das Wort Partizipation stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Teil ("Pars") nehmen ("capere"). Politische Partizipation ist ein wesentlicher Bestandteil von Demokratien, sie umfasst die aktive Beteiligung der BürgerInnen an unterschiedlichsten politischen Prozessen auf verschiedenen Ebenen. Hierzu zählen sowohl konventionelle Formen wie Wahlen, als auch unkonventionelle Formen wie zivile Proteste oder individualisierte Formen wie individuelles Konsumverhalten. Es gibt allerdings auch einige wenige demokratiegefährdende Formen von Partizipation wie das Ausüben von politischer Gewalt.

Das Phänomen der E-Partizipation oder digitalen Partizipation kann seit den 1990er-Jahren in zunehmendem Ausmaß beobachtet werden. Dabei fällt die große Dynamik, mit der sich Instrumentarien und Strategien der digitalen Partizipation entwickeln beziehungsweise verändern, auf. Während die 1990er- und frühen 2000er-Jahre noch von vereinfachter Kontaktaufnahme über E-Mails oder Kommunikation in Foren und dem World Wide Web als Informationsquelle geprägt waren, waren es später Online-Petitionen, Social Media und letztlich in Kombination damit Smartphones, die Online-Partizipation wesentlich beeinflussten. Die Zunahme von digitaler Partizipationsformen macht analoge Partizipationsformen allerdings nicht weniger wichtig, denn gerade die Verschränkung der beiden Formen zeigt großes Potenzial: beispielsweise die Mobilisierung für eine Demonstration über Social Media und Messenger-Dienste und deren anschließende Abhaltung.

 

Trotz der vielen unterschiedlichen Facetten und Formen von Partizipation verfügen sie über eine Gemeinsamkeit. Sie sind Teil eines Erfahrungsprozesses der jeweiligen partizipierenden Individuen. Die Partizipierenden nehmen sich als selbstwirksam wahr und lernen, dass durch die eigene Beteiligung Veränderungen in ihrem Sinne erreicht werden können. Es handelt sich bei Partizipation – unabhängig davon ob sie analog oder digital stattfindet – also um ein "learning by doing" - oder anders formuliert: Partizipieren lernt man durch Partizipation. Was bisweilen eine Herausforderung für schulische bzw. formelle Lehr-Lern-Prozesse darstellt, da Partizipation nicht als Trockentraining an der Tafel durchexerziert werden kann. Dennoch gibt es vielfältige Möglichkeiten, Partizipation im Unterricht umzusetzen (siehe Projektimpulse).

 

Um Partizipation tatsächlich umzusetzen und nicht in die Falle eines simulierten Partizipationsprozesses (Scheinpartizipation) zu tappen, können Stufenmodelle wie das nachfolgende eine Orientierungshilfe bieten. So stellt sich beispielsweise die Frage, ob die Beteiligten tatsächlich die Möglichkeit haben, eigene Entscheidungen zu treffen oder nur ihre eigenen Meinungen äußern können. Dies gilt es, vor allem für die Beteiligten, transparent zu machen!

 

Die Grafik zeigt eine farbige Pyramide mit fünf Ebenen, die die Stufen der Partizipation darstellen.  Die Basis bildet Stufe 1: Information (dunkelblau).  Darauf folgt Stufe 2: Mit-Sprache (türkisblau).  Darüber liegt Stufe 3: Mit-Entscheidung (gelb)

 

(Grafik aus: polis aktuell 1/2021, Die Gemeinde als politische Akteurin, S.15: www.politik-lernen.at/pa_gemeinde)

  1. Information: Die Beteiligten werden über ein Vorhaben in Kenntnis gesetzt oder informieren sich selbst.
  2. Mit-Sprache: Die Beteiligten haben die Möglichkeit, eigene Meinungen, Bedürfnisse, Wünsche etc. zu äußern. Gegebenenfalls beeinflussen diese das Vorhaben, aber die Letztentscheidung liegt nicht bei den Beteiligten.
  3. Mit-Entscheidung: Die Beteiligten können mitentscheiden, ob und wie ein Vorhaben zustande kommt oder nicht.
  4. Mit-Beteiligung: Die beteiligten sind sowohl in die Entscheidungen zur Planung als auch in die Umsetzung des Vorhabens eingebunden.
  5. Selbstverwaltung: Die Beteiligten führen das Vorhaben in Eigenregie durch.

 

Konkrete Anknüpfungspunkte:

  • Schulmitbestimmung durch Software? Implementierung des Mitbestimmungstools AULA.
  • Was ist alles Partizipation? Möglichkeiten und Strategien zu online Partizipation ausloten und ausprobieren. Von Diskussionen auf Social Media bis zu Beteiligungstools wie der App Sag’s Wien.
  • Kreative Partizipation: Digitale politische Diskurse mit selbsterstellten Memes beeinflussen
  • Partizipation auf europäischer Ebene: Der EU-Jugenddialog unter https://jugenddialog.at
  • Echte Partizipation oder Slacktivism? Online-Petitionen unterzeichnen und reflektieren
  • Schulische Partizipation auf allen Ebenen: Was können Eltern beitragen? Ideensammlung, Umfrage, Projekterstellung

Projektimpulse zur Partizipation

Hier finden sie drei Impulse für Partizipationsprojekte

 Hier gehts zu den Impulsen:

  • Impuls 1: Schulnahbereich erkunden - Grätzeldetektive

  • Impuls 2: Awareness-Kampagne für den Social Media-Account der Schule erstellen

  • Impuls 3: Meinungsumfrage zu Änderungswünschen im Schulgebäude und Petition an den Schulgemeinschaftsausschuss (SGA)

 

Materialsammlung

  •  Bundeszentrale für politische Bildung (Bonn), Eintrag politische Partizipation im Handwörterbuch des politischen Systems: www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/handwoerterbuch-politisches-system/202091/politische-partizipation/

  •  Europäisches Parlament, Website, auf der Petitionen an das Europäische Parlament gestellt werden können: www.europarl.europa.eu/petitions/en/home

  •  Explanity, Partizipation von Jugendlichen einfach erklärt: www.youtube.com/watch?v=eJPNNPG1t3w

  •  Jugend prägt, 10 Möglichkeiten der politischen Beteiligung: www.youtube.com/watch?v=BMz4dkwWnnk

  •  Österreichisches Bundesministerium für Land- und Fortwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, Homepage mit Informationen rund um das Thema Partizipation: https://partizipation.at

  •  Österreichisches Bundesministerium für Bildung, Eintrag Partizipation im Politik-Lexikon für junge Leute: https://m.politik-lexikon.at/partizipation

  •  Tool für Schuldemokratie: AULA: www.aula.de/was-ist-aula

    Wagner et al., Digitales Handbuch für Schule-Gemeinde-Kooperationen: www.politik-lernen.at/dl/pplrJMJKomlnMJqx4KJK/CoDeS-Digitales_Handbuch_dt_web-2_pdf

  •  Website der Koordinierungsstelle Jugenddialog, die Jugendlichen die Möglichkeit gibt, sich zu europäischen Themen zu äußern: https://jugenddialog.at

  •  Zentrum polis, polis aktuell 4/2021: Partizipation von Kindern und Jugendlichen: www.politik-lernen.at/pa_partizipation

  •  Zentrum polis, polis aktuell 1/2021: Die Gemeinde als politische Aktuerin: www.politik-lernen.at/pa_gemeinde

  •  Zentrum polis, polis aktuell 4/2022: Politische Partizipation junger Menschen auf europäischer Ebene: www.politik-lernen.at/pa_politischepartizipationaufeuropaeischerebene

  •  Zentrum polis, polis aktuell 2/2023: Demokratisch entscheiden: www.politik-lernen.at/pa_demokratischentscheiden

  •  Zentrum polis, Edition polis: Digital Citizenship Education. Game-based learning als Beitrag zur digitalen BürgerInnenschaf: www.politik-lernen.at/dce_und_game-based_learning

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Digital Citizenship Education Handbuch (Europarat 2025, PDF-Download)

Das Handbuch des Europarats macht die Bedeutung der Digital Citizenship für die von Digitalität geprägte Gegenwart und Zukunft bewusst und bietet viele Anregungen für die Unterrichtspraxis.


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