Was bedeutet Barrierefreiheit?
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Dauer |
1 bis 2 Unterrichtseinheiten |
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Schulstufe |
ab der 5. Schulstufe |
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Ziele |
Die SchülerInnen setzen sich mit dem Thema Barrierefreiheit auseinander und erarbeiten, was Barrierefreiheit bedeutet und in welchem Zusammenhang sie mit Behinderung und dem öffentlichen Straßenraum steht. Dabei wird vermittelt, dass Menschen mit Behinderungen im öffentlichen Raum mit vielfältigen Barrieren konfrontiert sind. Die SchülerInnen erkennen, warum es wichtig ist, den öffentlichen Raum möglichst barrierefrei zu gestalten, und dass davon letztlich alle VerkehrsteilnehmerInnen profitieren. |
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Kompetenzen |
Urteilskompetenz, Methodenkompetenz |
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Lehrplanbezug |
Politische Bildung, Ethikunterricht |
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Methoden |
Kleingruppenarbeit, Diskussion und Reflexion |
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Material |
Personenkärtchen, Fotos von Situationen im öffentlichen Raum, Arbeitsblatt Beobachtungsbogen |
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Quelle |
Talente Regional Projekt EKLISTRA – Enkel und klimafitte Straßenräume Dieses Unterrichtsbeispiel kann als Workshop im Rahmen dieses Projekts gebucht und mittels Kooperationszuschuss bis Juni 2027 auch finanziert werden. Kontakt: Tadej Brezina tadej.brezina@tuwien.ac.at Info Kooperationszuschuss: www.ffg.at/talente-regional/kooperationszuschuss
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Aktualisiert |
13.8.2026 |
Ablaufbeschreibung
Einstieg (10 bis 15 Minuten)
Zu Beginn fragt die Lehrkraft die SchülerInnen, was sie unter Barrierefreiheit verstehen. Anschließend wird der Begriff gemeinsam erarbeitet und erklärt: "Eine Barriere ist ein Hindernis, die den Zugang erschwert oder den Weg versperrt. Barrierefreiheit bedeutet, sich ohne Hindernisse, beispielsweise auf der Straße oder im öffentlichen Raum, bewegen zu können."
Im Anschluss können u.a. folgende Fragen gemeinsam diskutiert werden:
- Welche Hindernisse begegnen dir, wenn du unterwegs bist?
- Welche Hindernisse könnten für andere Menschen eine Herausforderung darstellen?
- Warum können dieselben Situationen für verschiedene Menschen unterschiedlich schwierig sein?
Kleingruppenarbeit (15 bis 20 Minuten)
Die SchülerInnen arbeiten in Zweiergruppen. Jede Gruppe zieht ein Kärtchen mit einer Person, die unterschiedliche Voraussetzungen oder Bedürfnisse hat. Gemeinsam überlegen die SchülerInnen, mit welchen Hindernissen diese Person im Straßenraum oder öffentlichen Raum konfrontiert sein könnte. Die gesammelten Ideen werden schriftlich auf Papier festgehalten.
Anschließend zeigt die Lehrkraft Fotos von unterschiedlichen Situationen im öffentlichen Raum, beispielsweise von Baustellen, hohen Gehsteigkanten oder Infrastruktur, die Barrierefreiheit unterstützt (z. B. taktile Leitsysteme oder abgesenkte Bordsteine). Gemeinsam wird besprochen, welche Personengruppen in den jeweiligen Situationen auf Barrieren stoßen könnten und welche Maßnahmen oder Hilfsmittel ihnen die Nutzung des öffentlichen Raums erleichtern würden.
Schulgebäuderundgang (25 bis 40 Minuten)
Die SchülerInnen erkunden erneut in Zweiergruppen das Schulgebäude und untersuchen, wie barrierefrei ihre Schule gestaltet ist. Mithilfe eines Arbeitsblatts dokumentieren sie mögliche Hindernisse und überlegen, für welche Personengruppen diese problematisch sein könnten.
Zum Abschluss kommen alle Gruppen im Plenum zusammen und präsentieren ihre Beobachtungen. Gemeinsam wird reflektiert, welche Barrieren im Schulgebäude vorhanden sind, welche Personengruppen davon betroffen sind und welche Möglichkeiten es gäbe, die Schule barrierefreier zu gestalten.
