Lärm und Geschwindigkeit
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Dauer |
1 Unterrichtseinheit |
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Schulstufe |
3. bis 8. Schulstufe |
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Ziele |
Die Schüler lernen Grundlagenwissen zum Thema Lärm und Geschwindigkeit. Es wird vermittelt, welche Auswirkungen Lärm und Geschwindigkeit auf die Verkehrssicherheit und Lebensqualität haben. |
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Kompetenzen |
Urteilskompetenz, Methodenkompetenz |
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Lehrplanbezug |
Geographie, Biologie, Physikalische Grundlagen |
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Methoden |
Kleingruppenarbeit, Beobachtung, Diskussion und Reflexion |
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Material |
Lärmmessgerät, Radarpistole (Verleih), Fotos |
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Quelle |
Talente Regional Projekt EKLISTRA – Enkel und klimafitte Straßenräume Info Kooperationszuschuss: www.ffg.at/talente-regional/kooperationszuschuss |
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Aktualisiert |
20.8.2026 |
Ablaufbeschreibung
Einstieg – Themenblock Geschwindigkeit (15 min)
Zum Einstieg übergibt die Lehrperson den SchülerInnen laminierte Ausdrucke verschiedener Verkehrsmittel und Tiere (lizenzfreie Fotos von: Schnecke, Ameise, Gepard, Falke; FußgängerIn, RadfahrerIn, SprinterIn, RennradfahrerIn, Formel 1 Auto, Flugzeug; Geschwindigkeitsbeschränkung 30 km/h, 50 km/h und 100 km/) und bittet Sie, diese nach deren Geschwindigkeit zu sortieren.
Gemeinsam wird die richtige Reihenfolge diskutiert, u.a. auch der Unterschied zwischen Verkehrsmittel und Sportgerät (Rennrad vs. Alltagsrad, SprinterIn vs. FußgängerIn). Das dient als Einstieg in die Fragen:
- Wieso ist Geschwindigkeit in der Verkehrsplanung relevant? (Verkehrssicherheit, Lärm)
- Sind alle FußgängerInnen oder RadfahrerInnen gleich schnell unterwegs? (Bewegungseinschränkungen)
- Welche Tempolimits gelten wo und wie kommen sie zustande? (50 km/h bzw. 30 km/h Innerorts, 70/80/100 außerorts, 130 km/h auf Autobahnen)
Themenblock Lärm (10 min)
Die Lehrperson übergibt neuerlich laminierte Ausdrucke verschiedener Gegenstände oder Situationen (lizenzfreie Fotos von: Armbanduhr, Kühlschrank, Straßenverkehr, Rasenmäher, Motorrad, Kettensäge, Flugzeugstart), die die SchülerInnen der Lautstärke nach sortieren sollen.
Gemeinsam werden die richtige Reihenfolge und folgende Fragen diskutiert:
- Was macht ein Geräusch zu (störendem) Lärm? (subjektive Empfindung)
- Ist Lärm gleich Lärm? (stark unterschiedliche Wahrnehmung je nach vermuteter Lärmquelle)
- Sind zwei Autos (Lärmquellen) doppelt so laut wie ein Auto? (Logarithmische Skala, d.h. zehn Autos sind doppelt so laut)
- Was macht beim Auto eigentlich die Geräusche? Sind E-Autos leiser als Autos mit Verbrennungsmotoren? (bis ca. 30 km/h überwiegen die Motorgeräusche, dann Abrollgeräusch der Reifen, bei hohen Geschwindigkeiten Windverwirbelungen)
- Wieso ist Lärm problematisch? (unruhiger Schlaf, Konzentrationsfähigkeit läßt nach)
Messungen (15 min)
Die SchülerInnen messen in der unmittelbaren Schulumgebung mittels Radarpistole und Lärmmessgerät Geschwindigkeiten und Lautstärken und tragen diese in eine vorgefertigte Strichliste ein. Bei ausreichender Stichprobe ergibt sich eine schöne Verteilung. Anhand der Messung können folgende Fragen diskutiert werden:
- Wie viele Personen (Autos) halten sich an das geltende Tempolimit? Wie könnte man sie dazu bringen, das Tempolimit einzuhalten? (Kontrollen, bauliche Maßnahmen)
- Ist schnell gleich laut? (Fahrzeuggröße spielt eine wesentliche Rolle)
- Misst die Radarpistole auch Geh- und Laufgeschwindigkeiten? (abseits des Straßenraums austesten)
Hilfreiche Links: Lärmometer | Lärmspur – Lautstärkemessung
Diskussion und Reflexion (ca. 10 Min)
Die wichtigsten Erkenntnisse werden anhand von Schautafeln (wer ist wie schnell, was ist wie laut) wiederholt. Im Anschluss wird gemeinsam diskutiert, welche Geschwindigkeit innerstädtisch angemessen ist, um Verkehrssicherheit und Lebensqualität hinsichtlich Lärmbelastung zu gewährleisten.
