Premiere des Dokumentarfilms in Anwesenheit der griechischen Regisseurin Maria Iliou.
Ehrenschutz: Alexander van der Bellen und Hans Hurch (Viennale).
Der Kartenerlös wie darüber hinaus getätigte Spenden kommen der athenischen Grassroots-Initiative DESMOS zu Gute.
Zum Film:
Ausgangspunkt dieser Dokumentation ist die zu Beginn der 20iger Jahre des 20. Jahrhunderts erfolgte Zerstörung der Stadt Smyrna (ht. Izmir). Zunächst und vornehmlich behandelt der Film das friedliche und einander befruchtende Zusammenleben einer ethnisch und religiös differenzierten kosmopoliten Gesellschaft, ehe ein gleichermaßen von griechischer wie türkischer Seite betriebener Nationalismus sowie kurzsichtige machtpolitische Interessen der Alliierten den Untergang dieser von Toleranz und Multikulturalität geprägten Perle einer Stadt zeitigte. Die Dokumentation zeigt bisher unveröffentlichtes Filmmaterial aus den Zwanziger Jahren und schildert das Leben in der Stadt aus der Sicht dreier Generationen.
Desmos, eine gemeinnützige Stiftung, will der drohenden sozialen und humanitären Krise Griechenlands durch Einbindung des Privaten Sektors Einhalt gebieten. Um dies zu erreichen, identifizieren und verteilen sie den Überfluss (von Produktionsmittel bis Dienstleistungen) gezielt und effizient an Sozialeinrichtungen und wollen langfristig die Ressourcen-Verschwendung minimieren. Desmos' Mission ist es sicher zu stellen, dass jede Spende dort, wo sie am meisten benötigt wird, zum Einsatz kommt und den höchsten Sinn und Nutzen stiftet.