"Partizipation und Zivilcourage": Informationsmesse zur Freiwilligentätigkeit für Jugendliche
Am 13. Mai 2011 konnte Zentrum polis dank der Unterstützung der respekt.net-Community im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung im Wiener WUK eine Informationsmesse für Jugendliche durchführen. Bei dieser Messe hatten junge Menschen die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen Angebote der Freiwilligenarbeit zu informieren.
Die SchülerInnen informierten sich in persönlichen Gesprächen über die unterschiedlichen Möglichkeiten des freiwilligen Engagements:
Eine intensive Beschäftigung mit Nationalsozialismus, NS-Verbrechen, Rassismus etc. ist z.B. über den Verein Gedenkdienst möglich.
Möchte ich mit FreundInnen oder MitschülerInnen aktiv werden, so bietet Amnesty YOUTH Unterstützung bei Aktionen im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen an.
Für jene, die sich nach der Schule ein Jahr ehrenamtlich engagieren wollen, standen MitarbeiterInnen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) für Fragen zur Verfügung.
Das Österreichische Jugendrotkreuz (ÖJRK) bietet ebenfalls ein umfassendes Leistungsangebot für LehrerInnen und SchülerInnen
Die Jugend-Umwelt-Plattform JUMP möchte mit verschiedenen Projekten Jugendlichen die Partizipation an umwelt- und gesellschaftspolitischen Prozessen ermöglichen und koordiniert auch das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ).
Infos zu Zivildiensten im Ausland konnte man sich beim Österreichischen Auslandsdienst holen.
Besteht Interesse an Ökojobs, so bietet die Plattform oekoferienjobs.at eine Fülle an Ferienjobangeboten im ökologischen und nachhaltigen Bereich.
Der Europäische Freiwilligendienst (EFD) bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich bis zu einem Jahr im Ausland in einem gemeinnützigen Projekt zu engagieren.
Eine Übersicht über österreichische NGOs und NPOS und deren Angebote für jugendliche Mitarbeit im In- und Ausland, finden Jugendliche auf der Plattform aktivwerden.at.
Unter den teilnehmende Klassen waren die unterschiedlichsten Schultypen vertreten: Mittelschulen, Fachmittelschulen, Gymnasien, Berufsschulen und eine Handelsschule.
Lachen und gegenseitiges Austauschen von Eindrücken ist ebenso wichtig.
Als Hilfestellung gab es für SchülerInnen auch einen Fragebogen mit Impulsfragen.
Die Rückmeldungen der SchülerInnen, LehrerInnen und MitarbeiterInnen der Organisationen bestätigten den Erfolg der ersten Infomesse im Rahmen der Aktionstage.