Druckansicht - Freitag 30. Juli 2010
Provenienzforschung und Kunstrückgabe in Österreich (Vortrag, Lesung)
16.03.2010   -   16.03.2010
16.00
Ort:
Haus-, Hof- und Staatsarchiv
Minoritenplatz 1, 1010 Wien
Veranstalter:

Anmeldung bis 12.3. unter:

stabpost@oesta.gv.at

T 01-79540-115

Im Rahmen der Vortragsreihe Aus der Werkstatt der Forschung

Begonnen hat die neuerliche Diskussion um Rückstellungen und Entschädigung mit der Beschlagnahme Ende 1997 mit der Beschlagnahme von Kunstwerken aus der Stiftung Leopold. Am 9. Oktober 1997 wurde im Museum of Modern Art in New York die größte Schiele-Ausstellung eröffnet, die je in den USA gezeigt wurde: „Egon Schiele: the Leopold Collection, Vienna". 152 Werke aus der Stiftung Leopold waren bis zum 4. Jänner 1998 zu sehen. Am 24. Dezember beschuldigt die New York Times den österreichischen Kunstsammler, in seiner Sammlung Bilder „mit schwieriger Vergangenheit" zu haben. Leopold sprach in einer ersten Reaktion von „Lügen von A bis Z". Er wies alle Vorwürfe zurück. Dieses Ereignis führte im Februar 1998 - also noch vor der so genannten Washingtoner Erklärung - zur Einrichtung einer Kommission für Provenienzforschung.

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